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Grillen und feiern

  • So machen Sie richtig Feuer!

    Grillanfänger haben oft Schwierigkeiten, die richtig schöne Glut zum Grillen zu erzeugen. Düster erinnert man sich dann noch an das Grillen im Elternhaus und die Versuche des Vaters, das Entstehen der Glut mittels Haarföhn zu beschleunigen. Heute hat sich in Bezug auf Feuer machen einiges geändert – professionelle Grillanzünder erleichtern das Anfeuern und perfekt auf den Grill angepasste Grillkohle macht das Entstehen einer schönen Glut einfach. Dennoch gilt es, einige Punkte zu beachten, um die optimale Glut zu bekommen – unterschieden wird hier grundsätzlich nach zwei Methoden:

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    Langsam und gemütlich, erst Holz, dann Kohle

    Diese Methode ist für gemütliche Grillfans mit Lagerfeuerromantik im Blut genau das Richtige. Zuerst wird ein klassisches Feuer aufgeschichtet, also etwas Zeitungspapier oder ein, zwei Grillanzünder, darauf Holzspäne oder weiches Holz, in dünne Scheite gehackt, darauf Scheite aus hartem Holz.

    Zu beachten ist, dass das Holz so geschichtet wird, dass rundherum genügend Luftzufuhr möglich ist. Der Stapel wird mit dem Papier entzündet und wird schnell als Ganzes entfachen. Nun darf man eine Weile ins Feuer schauen und warten, bis auch das Hartholz gut brennt.

    Dann wird der Holzstapel sorgsam auf die ganze Fläche verteilt, auf der Glut entstehen soll und eine erste Schicht Grillkohle darauf geleert. Wenn diese Schicht glüht, kommt die nächste Schicht darüber. Mit drei Schichten Kohle, jede so hoch, dass man die Glut darunter noch gut durchschimmern sieht, hat man die perfekte Basis für den langen Grillabend.

    Das Grillgut wird erst auf den Rost gelegt, wenn auch die oberste Schicht zu rauchen aufgehört hat. Diese Methode erfordert etwa eine Stunde Vorbereitungszeit, bevor mit dem Grillen begonnen wird - die besonders gemütliche Zeit zum Sinnieren in der Grillhütte.

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    Schnell und konsequent: der belüftete Kohlehaufen

    Die Kohle wird zu einem Haufen aufgeschichtet, der untere Teil wird mit Grillanzündern durchsetzt. Hierbei empfehlen sich umweltfreundliche Modelle aus Pinienholz, Hobelspänen oder Sägemehl. Die Grillanzünder werden angezündet und der Haufen Kohle wird erweitert, es kommt also so viel Kohle hinzu, wie man zum Schluss benötigt.

    Während die Grillanzünder abbrennen, wird der Kohlehaufen leuchten und ein Teil der Kohle anglühen, danach braucht die Kohle Sauerstoff, um durchglühen zu können. Dieser kann mit Kartonfächern oder einem Handblasebalg zugeführt werden, auf den Haarföhn sollte aus Sicherheitsgründen verzichtet werden.

    Die Kohle ist durchgeglüht, wenn sie aufhört zu rauchen. Erfahrene Grillmeister schaffen es innerhalb einer Viertelstunde, die Kohle zum Glühen zu bringen.

    Egal welchen von beiden Wegen man wählt – wichtig ist, dass die Kohle nicht mehr raucht, wenn das Grillgut aufgelegt wird und dass bei der Sauerstoffzufuhr darauf geachtet wird, dass keine Asche aufgewirbelt wird. Die Variante „langsam“ ist für die Grillkota bestens geeignet und man hat so die Möglichkeit, sich ganz gemütlich auf den Abend einzustimmen.

  • Die zehn besten Grillrezepte

    Wahre Grillfans wissen: JEDER besitzt das beste Rezept! Wir wollen es genau wissen und fragen unsere begeisterten Grillkota Besitzer, welches ihr ganz persönliches Lieblings Grillrezept ist. Die eingesandten Rezepte veröffentlichen wir hier – damit auch Sie in Ihrer Grillkota testen können, welches das beste Rezept zum Grillen ist.

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    1. Keep it easy and simple – gebratenes Fleisch aus der Grillkota

    Egal welches Fleisch man zum Grillen verwendet: die richtige Marinade macht den wahren Genuss. Ein besonders einfaches Rezept für Fleischstücke jeder Art lockt zum Nachkochen.

    Viel Knoblauch, Kräuter der Provence, etwas Balsamico Essig, gutes Olivenöl, Salz und Pfeffer werden zu einer Marinade verrühren und die Fleischstücke darin eingelegt. Der Geheimtipp vom wohl berühmtesten Koch aus Großbritannien: er lässt das Fleisch in einem Gefrierbeutel mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen, somit bleibt die Marinade am besten am Fleisch und dieses übernimmt den Geschmack der Kräuter besonders gut. Das Fleisch kommt dann direkt aus dem Beutel auf den Grill.

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    2. Vegetarisch grillen – in der Grillkota ist Platz für jeden Geschmack!

    Vegetarier und Grillen? Ja, das klappt! Auf der großen Feuerstelle der Grillkota ist nun endlich Platz für die vegetarischen Gerichte, die auf dem kleinen Gartengrill von Steaks und Würsten verdrängt werden.

    Zucchini, Auberginen und Paprika werden in fingerdicke Scheiben bzw. zwei Zentimeter breite Streifen geschnitten. Was am gegrillten Gemüse besonders attraktiv ist, sind die schmackhaften Marinaden. Für die erste Marinade wird ein daumengroßes Stück frischer Ingwer mit dem Messer fein zerdrückt. Saft und das zerdrückte Wurzelfleisch kommen in eine Tasse und werden in dieser mit einem Teelöffel Honig, Salz, Pfeffer und Olivenöl gut verrührt. Damit bestreicht man einen Teil des gewählten Gemüses. In einer anderen Tasse wird die Chilisauce zubereitet. Dafür nimmt man je nach Geschmack ein oder zwei scharfe Chilischoten und hackt diese so fein wie möglich. Den Chili vermischt man mit frisch gemahlenem rosa Pfeffer, Salz und Olivenöl und bestreicht damit das restliche Gemüse. Und ab auf den Grill!

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    3. Leckereien für die kleinen Grillköche: Gefüllte Champignons

    Ein Grillrezept, das vor allem Kinder lieben: gefüllte Champignons. Diese Leckerei eignet sich als Beilage für Fleischgerichte oder als Vorspeise genauso wie als besonderer Leckerbissen für die vegetarischen Grillfans.

    Die Champignons – am besten möglichst große - werden geputzt, die Stiele entfernt und von Erdresten gereinigt. Je nach Menge der Pilze hackt man nun eine kleine bis mittelgroße Zwiebel fein, hackt auch die Stiele und brät diese Mischung kurz scharf in etwas Öl an. In die Mischung kommt nun etwas klein gehackter Feta oder eine andere Käsesorte nach eigenem Geschmack. Hartkäse sollte gerieben bei gegeben werden. Die Mischung wird mit Salz, Pfeffer und etwas frischer Petersilie abgeschmeckt und in die Champignonköpfe gefüllt, die dann am Grill gebraten werden.

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    4. Gebratener Fisch vom Grill

    Fisch zu grillen ist einfach – wenn man einige Grundregeln beachtet. Bei Fischarten mit sehr weichem Fleisch wie Forelle, Dorade oder Saibling empfiehlt es sich, eine Fischzange zu verwenden, damit das Fleisch nicht zerfallen kann.

    Für diesen Zweck genügt auch ein Stück Alufolie, in das man den ganzen Fisch einwickelt. Manche Fischarten haben einen sehr zarten Eigengeschmack, zum Beispiel die Forelle, und sollten darum nicht zu stark gewürzt werden. Am besten macht man sich zu diesen Eigenschaften schon beim Einkaufen kundig, der Fischexperte weiß bestens Bescheid und kann auch gleich beim Kauf schon die Innereien und Flossen entfernen.

    Für die gebratene Forelle wird zuerst frische Kräuterbutter hergestellt. Man lässt ein halbes Stück Butter so weich werden, dass sie gut verrührt werden kann. Nun hackt man drei Knoblauchzehen, und frische Kräuter nach Wahl wie Dill, Thymian und Rosmarin und mischt die fein gehackten Kräuter mit Salz und Pfeffer unter die Butter. Dann bestreicht man die Innenseite der Folie mit Butter, damit der Fisch beim Grillen nicht anklebt und füllt die restliche Butter in den Fisch. Auf Wunsch kann man zwei Zitronenscheiben dazu geben oder aber die Zitrone danach zum Essen servieren. Die Alufolie wird gut über dem Fisch verschlossen, damit das Fleisch saftig bleiben kann und dieser wird etwa 20 Minuten auf den Grill gelegt. Man erkennt, dass der Fisch gar ist, wenn das Fleisch nicht mehr durchscheinend, sondern durchgehend weiß ist.

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    5. Wenn‘s schnell gehen muss – Würstchen am Stock

    Ein ganz besonderer Tipp für Familien sind die einfachen Würstchen am Stock. Oftmals wird die Geduld der Kleinen sehr auf die Probe gestellt, wenn die Erwachsenen grillen und dabei auch noch die neuesten Tricks und Rezepte ausprobieren wollen.

    Wenn der Hunger gar zu groß wird, bekommen ihre Kinder ein Würstchen auf einem Haselnussstöckchen und dürfen dieses bereits über dem offenen Feuer braten, bevor die Glut für das Grillgut bereit ist. So vergeht die Zeit schneller, bis Vater seine neuesten Steakvariationen auf den Grillrost legt oder Mutter mit dem Marinieren der Gemüse und Kartoffeln soweit ist. Die Würstchen am Stock Methode eignet sich für das offene Lagerfeuer genauso wie für die Feuerstelle in der Grillkota!

    6. Der Klassiker: Spare-Ribs vom Grill

    Spare-Ribs sind für Grillfreunde, die Fleisch lieben, der absolute Genuss. Spare-Ribs müssen mit indirekter Hitze gegrillt werden, das bedeutet, sie bekommen auf der Grillstelle einen Platz, an dem die Kohlen nicht mehr glühen. Und dann ist Geduld angesagt! Ein guter Plan ist also, wenn man, nachdem die Kohlen durchgeglüht sind, die Spare-Ribs auf eine Stelle mit indirekter Hitze legt und dann gemütlich zuerst all die Dinge grillt, die direkte Hitze benötigen. Dabei nicht vergessen, für die leckeren Ribs noch Platz im Bauch zu lassen!

    Je nach Dicke des Fleisches sollte man die Rippchen mindestens eine Stunde grillen und für das besondere Geschmackserlebnis zwischendurch mit Marinade bestreichen. Das Wenden nicht vergessen! Wenn sich das Fleisch so zusammengezogen hat, dass Knochenstücke am Rand gut sichtbar sind, sind die Spare-Ribs Gar. Das Fleisch löst sich dann ganz leicht von den Knochen. Für die Marinade werden zwei Esslöffel Honig, zwei gepresste Knoblauchzehen, jeweils eine Prise Salz und Pfeffer, zwei Esslöffel Sojasauce, ein Esslöffel scharfer Senf und ein Schuss Tabasco gut verrührt. Das Fleisch wird auf den Grill gelegt und das erste Mal bestrichen, wenn es die Fleischfarbe verloren hat, also nach etwa zehn Minuten. Dieser Vorgang wird nach jedem Mal Wenden wiederholt, bis die Marinade aufgebraucht ist. Die angegebene Menge reicht für etwa ein Kilo Fleisch.

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    7. Exotisch: fein gewürzte Spießchen vom Grill

    Spieße vom Grill sind lecker und für jeden Geschmack, denn was auf den Spieß kommt, kann man beliebig variieren. Egal, ob man fleischlose Spießchen vorbereitet, welche mit Huhn, Schweinefleisch oder mit Garnelen, die Variationsmöglichkeiten sind nahezu unerschöpflich.

    Auf die Spieße kommen wechselnd kleine Stückchen Paprika, Zucchini, Aubergine oder Fenchel, Auch Zwiebel, am besten viertelt man kleine Zwiebeln, passen wunderbar, genauso wie Fleisch nach Wunsch. Nachdem die Spieße aufgesteckt sind, werden sie eine Stunde mariniert. Eine besonders leckere exotische Sauce möchten wir hier vorstellen.

    Zwei Knoblauchzehen werden gepresst und mit einem halben Kilo Joghurt vermischt. Dazu kommen zwei Esslöffel süßer Senf, zwei Teelöffel Honig oder drei Teelöffel Agavendicksaft, jeweils eine Prise Salz und Pfeffer sowie ein halber Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel. Nach Geschmack kann auch noch ein halber Teelöffel schwarzer Kümmel hinzugefügt werden. Damit die Marinade flüssig wird, kommt noch etwas Öl hinzu.

    Die Spieße werden mariniert und nach einer Stunde in Aluschalen auf den Grill gestellt. Die Gardauer beträgt etwa eine Viertelstunde. Zum Marinieren wird man maximal die Hälfte der Sauce verwenden, der Rest wird bei Tisch gereicht.

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    8. Klassisch: Steaks vom Grill

    Steaks sind für jeden Fleischliebhaber der perfekte Genuss. Egal, ob man sich für Rumpsteaks oder Schweinesteaks entscheidet, ein gegrilltes Steak gehört zu den beliebtesten Grillrezepten Deutschlands!

    Das Geheimnis des besten Steaks ist, dass das Fleisch saftig bleibt – dies erreicht man, indem das Steak zuerst mit großer Hitze angegrillt wird, pro Seite etwa vier Minuten. Nun sind die Poren geschlossen und das Steak kann an einer Stelle des Grills mit weniger Hitze fertig gegart werden.

    Vor dem Grillen wird ein Steak mit Öl, Salz und Pfeffer gewürzt, besonders schmackhaft sind Kräuteröle wie beispielsweise Rosmarinöl. Dazu bereitet man das Öl einige Wochen vor dem Grillabend vor, indem man zwei Zweige frisches Rosmarin in eine Ölflasche steckt und ziehen lässt. Sollte man dies nicht vorbereitet haben, hackt man einen frischen Zweig Rosmarin klein, vermischt das Kraut mit Öl und bestreicht damit die Steaks. Besonders kundige Steakfans verwenden eine eigene Steak-Pfeffermischung.

    9. Überraschung: gegrillter grüner Spargel

    Gegrillter Spargel schmeckt wunderbar und kann mit verschiedensten Saucen serviert werden. Besonders frische, zitronige Saucen und Kräutersaucen eignen sich, um das Geschmackserlebnis perfekt zu machen.

    Die Spargelstangen werden gewaschen, die Enden abgeschnitten, in eine Grillpfanne oder eine Aluschale gelegt und mit etwas Öl beträufelt. Am Grill ist der Spargel rasch gar, etwa zehn Minuten genügen.

    Zum Servieren eignet sich zum Beispiel eine frischen Orangen-Tomaten-Sauce. Dazu wird eine Orange geschält und fein gehackt und mit zwei fein gehackten Tomaten, drei Zweigen fein gehacktem Basilikum, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl vermischt. Je nach Geschmack kann die Sauce noch mit etwas Balsamico oder Tabasco verfeinert werden.

    10. Erinnerung an den Griechenland-Urlaub: Gegrillter Schafskäse

    Sehr einfach zuzubereiten und die perfekte Beilage: Schafskäse vom Grill. Für dieses Rezept braucht es nicht viel: ein wenig Olivenöl, Tomatenscheiben und Zwiebelringe sowie natürlich den Schafskäse in Scheiben, diese sollten zwischen einem und zwei Zentimetern dick sein.

    Pro Portion wird eine Scheibe Schafskäse auf ein Stück Alufolie gelegt, mit Tomatenscheiben und Zwiebelringen nach Geschmack belegt, mit Pfeffer gewürzt und mit Olivenöl beträufelt, pro Portion genügt ein halber Teelöffel. Dann wird der Schafskäse in die Alufolie gewickelt und für etwa 15 Minuten auf den Grill gelegt. Man kann die Zwiebelringe auch vorher schon ein wenig anbraten, um sicher zu gehen, dass sie auch durch sind und das kleine Geschmackspaket mit zusätzlichen Gewürzen wie Rosmarin oder Thymianzweiglein versehen.

  • Was ist eine Grillkota?

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    Sie lieben es, mit Ihren Freunden zusammen zu feiern, am Lagerfeuer zu sitzen und Geschichten zu erzählen oder dem Klang einer Gitarre zu lauschen? Dann sind Sie garantiert von der Idee der Grillkota begeistert! Eine Grillkota ist eine Grillhütte, die das gemeinsame Feiern zum Erlebnis werden lässt. Ursprünglich stammt die Grillkota aus dem Norden Europas, wo man es versteht, Gemütlichkeit und Feiern zu verbinden.

    Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter zu grillen, das ist die eigentliche Idee der Grillkota. Dass durch den Duft des Holzes, dem Sitzen rund um die Feuerstelle und das gemeinsame Zubereiten des Essens eine besonders gemütliche Atmosphäre entsteht, ist der angenehme Nebeneffekt, den man nicht mehr missen möchte, wenn man einmal in einer Grillkota den Abend verbracht hat.

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    Von außen sieht die Grillhütte wie ein gemütliches Gartenhäuschen aus, innen überrascht sie mit viel Platz zum Sitzen um die Feuerstelle in der Mitte. Die ISIDOR Grillkotas sind mit einem Holzkohlegrill mit Kaminabzug ausgestattet und bieten Platz für mindestens zehn Personen. Wenn es richtig kuschelig sein darf, haben auch mehr Menschen Platz in der Grillkota. Um die Feuerstelle befinden sich herausnehmbare Tischelemente, die reichlich Platz zum Abstellen bieten, zusätzlich Stauraum bietet sich in Regalen neben der Tür. Somit können der Lieblingsbierkrug oder der ganz besondere Flaschenöffner ihren fixen Platz in der Grillkota beziehen.

    Die ISIDOR Grillkotas sind aus heimischem Fichtenholz gefertigt und mit Schindeln gedeckt. Das Besondere an unseren Grillkotas sind die herausnehmbaren Seitenelemente. Mit wenigen Handgriffen können Sie im Sommer aus der Grillkota einen Pavillon zaubern, der sonnengeschütztes Feiern mit einem ganz besonderen Flair ermöglicht. Und auch wenn der Sommer einmal kalt und regnerisch sein sollte, muss nie mehr auf den Grillabend verzichtet werden!

    Mehr zum Thema Grillkota oder finnische Kota erfahren Sie hier!

  • Die zehn besten Grilltipps

    Grillen ist nicht gleich grillen! Wenn Sie der perfekte Grillmeister werden möchten, dürfen Sie Ihre eigene Erfahrung immer wieder mal mit neuen Ideen spicken und so Ihren ganz individuellen Weg zum besten Gastgeber in der Grillhütte finden. Wir bieten Unterstützung, Tipps und Tricks und freuen uns auf Rückmeldungen!

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    Gesund Grillen in der Grillhütte

    Zum Marinieren von Fleisch, Fisch und Gemüse verwenden Sie hitzebeständiges Pflanzenöl. Grundsätzlich sind kalt gepresste Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht hoch erhitzbar - gutes Olivenöl, so hochqualitativ es auch sein mag, ist darum nicht optimal!

    Hitzebeständig sind zum Beispiel Sojaöl, Erdnussöl, Sesamöl oder Sonnenblumenöl. Achten Sie gut darauf, dass Flüssigkeiten wie Fett oder Marinade nicht vom Grillgut auf die Kohle tropfen, da sich dadurch gesundheitsschädlicher Rauch bildet, der das Grillgut „räuchert“. Darum ist es auch nicht gesund, Grillgut abzulöschen, wenn die dazu verwendeten Flüssigkeiten auf die Kohle tropfen.

    Aromafördernd: Grillgut marinieren

    Um Ihrem Grillgut den optimalen Geschmack zu verleihen, darf es vor dem Grillen mariniert werden. Dazu verwenden Sie hitzebeständiges Öl als Basis, das mit Kräutern, Gewürzen und weiteren Bestandteilen vermischt wird. Mehr zu diesen Marinaden erfahren Sie unter „Die zehn besten Beilagen“.

    Die Marinade unterstützt nicht nur die Geschmacksentwicklung von Fleisch, sondern macht es auch angenehm zart. Dazu wird das Fleisch – und auch Gemüse – vor dem Grillen zwei bis drei Stunden in die Marinade eingelegt, am besten in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank.

    Alles gut durch mit dem „Drei Zonen Grill“

    Verschiedenes Grillgut braucht verschieden lang, um gar zu werden. Vegetarische Grillfans wissen, dass so manches Gemüse wesentlich mehr Zeit benötigt, als Fleisch, große Fleischstücke brauchen mehr Zeit als dünne Filets und Kartoffeln sind lecker, brauchen aber viel Zeit, um gar zu werden.

    Um drei Hitzezonen am Grill zu bekommen, wird die Glut so verteilt, dass man für schnelles, direktes Grillen eine Zone mit der meisten Glut schafft, daneben eine Zone mit nur halb hoch Glut, die für das optimale Garen von dickeren Fleischstücken geeignet ist und auf Wunsch noch eine dritte Zone mit keiner bzw. sehr wenig Glut zum Warmhalten und Ablegen. Das Planen dieser Zonen hängt vom Grillgut und auch vom Grill ab, beispielsweise, wie tief der Grillrost über der Glut angebracht wird. Hier darf man individuell Erfahrung sammeln - auf der großen Feuerstelle in der finnischen Kota ist jedenfalls genug Platz!

    Die richtige Garzeit – was braucht wie lange?

    Die richtige Garzeit hängt – egal ob bei Fleisch oder Gemüse – in erster Linie von der Dicke des Grillguts ab, in weiterer Folge von der Hitze.

    Wenn man von direkter Hitze auf dem Grillrost ausgeht, kann man sich an folgende Eckdaten halten. Bitte beachten Sie dabei, dass es bei vielen Grillern verschiedene Einstellungshöhen für den Rost gibt und diese die angegebenen Zeiten naturgemäß beeinflussen! Nachdem die Auswahl an Grillgut schier unendlich scheint, werden hier nur einige Beispiel genannt!

    Steaks mit einer Dicke von 2 Zentimetern benötigen 4-6 Minuten, bei größerer Dicke steigert sich die Garzeit, so kann man bei 5 Zentimetern Dicke von 14 Minuten Garzeit ausgehen.

    Ein Kotelett mit einer Dicke von knapp 3 Zentimetern benötigen 8-10 Minuten. Die Garzeit hängt hier auch stark vom Fleisch ab, Lamm benötigt beispielsweise mehr Zeit als Rind.

    Sparerips vom Schwein werden auf indirekter Hitze gegrillt und hier kann man von einer bis zu mehreren Stunden für eineinhalb Kilo ausgehen, wird das Rippenfleisch ohne Knochen auf den Grill gelegt, ist es in 12 bis 15 Minuten gar.

    Geflügel ist schnell gar, wobei auf die Dicke des Fleischstücks (und somit auf das Gewicht) Acht gegeben werden muss. Hühnchenbrust mit etwa 250 Gramm ist in 12 Minuten gar, ein Stück Keule mit Knochen kann dagegen durchaus 30 Minuten benötigen. Speziell bei Huhn ist es unerlässlich, dass das Fleisch durchgegart ist, unbedingt überprüfen!

    Fischfilet wird bei direkter Hitze gegrillt und benötigt nicht viel Zeit – Fischfilet mit etwa 2 Zentimetern Dicke ist zwischen 5 und 10 Minuten gar, ein ganzer Fisch mit einem Gewicht von einem halben Kilo benötigt 15 bis 20 Minuten.

    Auberginen sollten in Scheiben mit etwa einem Zentimeter Dicke geschnitten werden, dann sind sie in etwa 10 Minuten gar, Kartoffeln in dieser Stärke benötigen etwa 14 Minuten. Wer die Kartoffeln ganz lassen möchte, setzt diese indirekter Hitze aus und gart sie für eine Stunde.

    Auch Kürbis eignet sich hervorragend zum Grillen, vor allem Hokkaido oder Butternuss. Die in einen Zentimeter geschnittenen Scheiben benötigen etwa 20 Minuten, um gar zu sein.

    Die allseits beliebten Maiskolben benötigen 10 bis 15 Minuten zum Garwerden, Paprikaschoten halbiert man am besten und setzt sie ebenfalls dieser Dauer am Grill aus. Auch Champignons, bei denen man die Stiel entfernt und die Kappen mit Marinade füllt, brauchen diese Garzeit.

    Für eine halbe Tomate am Grill genügen acht Minuten, um sie zu Garen, ebenso lange dauert eine halbierte Zucchini, wenn die Dicke drei Zentimeter nicht übersteigt. Sehr viel mehr Zuneigung fordert im Vergleich die Zwiebel – bis zu 30 Minuten benötigt eine halbe Zwiebel, um gar zu sein. Dieses Geschmackserlebnis sollte man sich jedoch nicht entgehen lassen!

    Vorsicht heiß!

    Ein Grill erzeugt enorme Hitze – direkt über der Glut können bis zu 400 Grad entstehen. Wenn mit Kindern gegrillt wird, sollte dies unbedingt vorher besprochen werden.

    Nicht darauf verzichten: Grillbesteck

    Praktische Grillhelfer wie eine Grillzage, eine Fischzange, ein Grillwender und Grillhandschuhe sollte man, wenn man oft und gerne grillt, unbedingt besorgen. Außerdem darf eine Uhr herangezogen werden, um die optimalen Grillzeiten im Griff zu haben, ein großer Teller, auf den das fertig gegrillte Gut abgelegt werden kann, ist ebenfalls eine große Hilfe.

    Grillspieße: perfekt für jede Gelegenheit

    Auf Spießen kann alles gegrillt werden, vom Gemüse über Fleisch, Käse und Meeresfrüchte. Holzspieße tun natürlich ihren Dienst, doch wenn man oft und gerne Grillspieße zubereitet, darf man sich ein Set Metallspieße besorgen. Diese sind wiederverwendbar, extrem robust und verletzen nicht das feine Fleisch durch die raue Oberfläche.

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    Beilagen runden das Grillen ab

    Zum Grillen gehören einfach Salate, Brot und Saucen, dann wird es perfekt! Vergessen Sie nicht auf die verschiedenen Geschmäcker ihrer Gäste und bieten Sie zum Grillen verschiedene Salate und Saucen an, genauso wie verschiedene Sorten Brot. Besonders lecker ist Weißbrot mit Knoblauchbutter, das kurz auf den Grill gelegt wird, bis die Butter geschmolzen ist.

    Grillrost einölen

    Wenn Sie den Grillrost vor dem Grillen mit hitzebeständigem Öl bepinseln, bekommt das Grillgut besonders schöne Röststreifen und bleibt nicht kleben.

    Grillrost reinigen

    Für das Reinigen des Grillrosts gibt es vielerlei Geheimtipps. Einer davon ist, nach dem Auskühlen etwas Asche auf einen feuchten Lappen zu geben und mit diesem den Rost abzuwischen. Manche Grillfans schwören darauf, den ausgekühlten Rost in Zeitungspapier zu wickeln und über Nacht ins taufeuchte Gras zu legen, anscheinend lässt sich der Rost dann besonders gut reinigen.

    Auch das Reinigen des Grillrosts mit einer Zwiebelhälfte wird von Grillfans empfohlen. Dazu wird eine Zwiebelhälfte fest über den noch heißen Rost geschrubbt. Angebrannte, dunkle Stellen lassen sich somit entfernen.

  • Die zehn besten Beilagen zum Grillen

    Was wäre Grillen ohne Beilagen! Köstliche Salate, scharfe Saucen und selbst gemachte eingelegte Spezialitäten runden das Grillfest erst wirklich ab. Die zehn beliebtesten Beilagenrezepte dürfen wir hier vorab präsentieren – und freuen uns sehr auf Ihre Zuschriften, wenn Sie Ihr eigenes Rezept zur Verfügung stellen möchten.

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    Guacamole

    Guacamole stammt aus der mexikanischen Küche. Das Originalrezept beinhaltet zerdrücktes Avocado-Fruchtfleisch, Zitronen- oder Limettensaft, gehacktes Korianderkraut und Salz. In manchen Abwandlungen werden auch noch gepresster Knoblauch, Pfeffer, fein gehackte Zwiebel oder fein gehackte Chilischoten hinzugegeben. Guacamole schmeckt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, Gemüse oder auf gegrilltem Weißbrot.

    Scharfe Tomatensauce

    Eine große Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein hacken und in etwas Öl andünsten. Drei große Fleischtomaten würfeln und dazu geben. Unter Rühren frisch gehackten Koriander nach Geschmack, einen halben Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel und eine Prise Salz hinzugeben. Zugedeckt zehn Minuten dünsten lassen.

    Tsaziki

    Die beliebte Joghurtsauce aus Griechenland schmeckt frisch und passt immer gut zum Grillen. Für original Tsaziki wird griechischer Joghurt, als Joghurt aus Schafsmilch verwendet. Für eine große Gruppe verwendet man 250 Gramm Joghurt und 250 Gramm Quark, für das kleine Familiengrillen die Hälfte.

    Je nach gewünschter Menge sucht man eine kleine oder mittelgroße Salatgurke aus. Diese wird gut gewaschen und mit der Gemüseraspel gerieben. Wer keine Kerne mag, halbiert die Gurke vorher und entfernt das Kerngehäuse mit einem Löffel. Die geriebene Gurke wird mit den Händen ausgedrückt, die Flüssigkeit kommt weg und die Gurke wird mit Joghurt und Quark verrührt. Zwei Knoblauchzehen pressen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl verrühren. Auf Wunsch kann man auch zwei Zweige gehackten Dill hinzugeben oder mit etwas Zitronensaft verfeinern.

    Kräuterbutter

    Selbst gemachte Kräuterbutter ist geschmacksintensiv und wunderbar zu Kartoffeln oder zum Steak zu genießen. Die Herstellung ist denkbar einfach – die Butter wird aus dem Kühlschrank genommen, bis sie schön weich ist und somit verrührt werden kann. Dann werden frische Kräuter nach Wahl, wie Dill, Schnittlauch, Rosmarin, Oregano und Petersilie fein gehackt und mit Salz und Pfeffer unter die Butter gerührt. Auf Wunsch können auch exotischen Kreationen versucht werden und Chili, Curry, Ingwer, Kreuzkümmel oder Nüsse unter die Butter gemischt werden – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    Kartoffelsalat mit Gemüsebrühe

    Ein Kilo Kartoffeln kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Eine große Zwiebel fein hacken und dazugeben, mit 250 Milliliter Gemüsebrühe (lauwarm) übergießen, durchmischen und ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer, Öl und Essig abschmecken.

    Griechischer Salat

    Die schönste Urlaubserinnerung nach Retsina, Sandstrand und dem ewig blauen Himmel! Für griechischen Salat werden vier große, möglichst reife Tomaten, zwei Salatgurken und zwei rote Zwiebeln geschnitten und in eine Salatschüssel gegeben. 250 Gramm Feta und je nach Wunsch schwarze und grüne Oliven kommen hinzu und werden mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Oregano abgeschmeckt. Ein Schuss Essig darf natürlich auch nicht fehlen, soll aber den Geschmack des Öls keinesfalls überdecken.

    Waldorf Salat

    En exotischer Salat, der immer wieder auf Begeisterung stößt – der Waldorfsalat ist einfach zubereitet und schmeckt köstlich. Eine mittelgroße Sellerieknolle und ein saurer Apfel werden geschält, in feine Streifen geschnitten und mit 50 Gramm Mayonnaise, 100 Gramm saurer Sahne, einem Esslöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrührt. Zum Schluss kommt noch eine Handvoll Walnüsse hinzu. Wer Kalorien sparen möchte, kann die Mayonnaise auch weg lassen und ein wenig Olivenöl verwenden.

    Folienkartoffeln vom Grill

    Kartoffeln aus der Folie gehören zu den beliebtesten Beilagen beim Grillen, am besten eignen sich festkochende Kartoffeln, es können aber durchaus auch mehlige Kartoffeln verwendet werden. Die Kartoffeln werden gründlich gewaschen und abgebürstet und nicht geschält. Dann wird jede Kartoffel einige Male mit einer Gabel eingestochen, dadurch werden die Grillkartoffeln schneller gar.

    Dann wird jede Kartoffel einzeln in Alufolie gepackt und zuerst in die Mitte des Rosts gelegt, wo am meisten Hitze herrscht. Nach fünf Minuten wenden und nach zehn Minuten voller Hitze an den Rand des Grills schieben. Hier werden die Kartoffeln noch eine halbe Stunde gegart, dann kann eine erste Garprobe gemacht werden. Serviert werden die Kartoffeln mit Tsaziki oder Kräuterbutter.

    Taboulé

    Taboulé ist eine Spezialität aus der arabischen Küche und syrischen Küche und erfreut die Fans der pikanten Beilagen. Die Hauptzutat ist Bulgur oder Couscous – 100 Gramm davon werden in Salzwasser gekocht und nach fünf Minuten Köcheln noch zehn Minuten ziehen gelassen.

    Zwei Frühlingszwiebeln, eine kleine Salatgurke und drei Tomaten werden fein gehackt, genauso wie jeweils ein Bund Minze und Petersilie. Der abgekühlte Bulgur oder Couscous wird mit dem Gemüse und den Kräutern vermischt und mit einem Dressing aus einer gepressten Limette, Olivenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer angerichtet. Wer es sehr pikant will, rührt noch eine Prise Chilipulver dazu.

    Grillkäse

    Nicht zu vergessen ist der allseits beliebte Grillkäse! Diesen bekommt man im Handel, er ist in wenigen Minuten am Grill durch und kann mit verschiedensten Saucen und Dips genossen werden. Grillkäse sollte auf jeden Fall heiß serviert werden, sobald er abkühlt, ist er zäh.

  • Grillkota Asche: das Wundermittel für den Garten

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    Die Grillsaison startet normalerweise im Mai – wer eine Grillkota hat, muss nie mehr auf lauschige Grillabende verzichten! Grillen „all year round“ und jede Menge Spaß sind garantiert. Ab und an muss natürlich die Asche von der Feuerstelle entfernt werden und wer dies nicht nach jedem Grillen macht, wird feststellen, dass da doch eine ziemliche Menge zusammenkommt. Die meisten Menschen entsorgen die Asche im Mülleimer, in der Biotonne oder am Kompost, dabei ist die Asche aus der Grillkota Gold wert!

    Die Asche aus ihrer Grillkota ist reich an Kalium, Kalzium, Phosphor, Kalk und Eisen. All diese Bestandteile finden wir auch in handelsüblichen Naturdüngern! Die Asche aus der Kota kann getrost als Dünger für ihren Hausgarten verwendet werden, für Blumen wie auch Gemüse. Wichtig dabei ist, dass die Asche aus unbehandeltem, nicht lackiertem Holz entsteht, doch dieses sollten Sie in der Grillkota ohnehin nicht verwenden.

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    Nach dem Abkühlen füllen Sie die Asche am besten in einen Kübel oder ein anderes verschließbares Gefäß, denn jeder kleine Windhauch genügt, um die Asche überall dort zu verteilen, wo man sie gerade nicht haben wollte. Aus dem Gefäß kann die Holzasche nun zum Düngen verwendet werden. Dazu werden etwa 30 Gramm Asche pro Quadratmeter auf den Boden ausgebracht. Auch als dünne Schicht auf dem Komposthaufen, zwischen dem kompostierbaren Material, ist Holzasche perfekt geeignet.

    Holzasche sorgt dafür, dass der Boden leicht basisch wird. Für die meisten Pflanzen ist dies ein richtiger „Turbo“. Pflanzen, die saure Böden bevorzugen, sollte man nicht mit Asche düngen. Zu diesen gehören Rhododendron, Narzissen und Palmen. Die meisten heimischen Pflanzen, und vor allem alle Gemüse, werden Ihnen die Düngung mit Holzasche danken!

  • Der schmackhafte Grillpartner: Bärlauch

    In den vergangenen Jahren ist Bärlauch extrem in Mode gekommen, egal ob in Suppen, Aufstrichen oder Salaten, in Vorspeisen oder Hauptspeisen. Für Grillfans ist der würzige Bärlauchaufstrich das Signal zum Beginn der Grillsaison. Wenn man im Internet nach Bärlauch sucht, wird man fast erschlagen von der Fülle an Warnungen, was bei Verwechslungen der vitaminreichen Waldpflanze mit ihren giftigen Zwillingsgeschwistern Maiglöckchen oder Herbstzeitlose passieren kann.

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    Die Sache mit dem Verwechseln

    Ja, es stimmt, beide Pflanzen sind giftig und sollten keinesfalls verzehrt werden. Doch warum wird das gesunde Waldgemüse immer wieder verwechselt? Eingefleischte Bärlauchexperten schwören darauf, dass man den Bärlauch mit keiner der gefürchteten Giftpflanzen verwechseln kann. Allein die Standorte sind verschieden.

    Bärlauch bevorzugt schattige, feuchte und humusreiche Auwälder und Laubwälder, auch Auen, der Schatten von großen Sträuchern oder Bachböschungen locken den Bärlauch an. Bärlauch schätzt lockere, anhaltend feuchte und kalkreiche Böden. Das Maiglöckchen hingegen bevorzugt sommerwarme Klimalagen und halbschattige Standorte mit kalkreichen wie auch sauren Böden. Es kann allerdings vorkommen, dass vereinzelte Exemplare auch in schattigen Wäldern wachsen und hier nicht zur Blüte kommen. Dies ist, was das Maiglöckchen betrifft, der einzige wirkliche Gefahrenpunkt, vorerst. Die Herbstzeitlose wächst auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen und Böschungen in sonnigen oder halbschattigen Lagen.

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    Auf die Lage kommt es an!

    Wer also auf sonnigen Wiesen glaubt Bärlauch zu sehen, liegt garantiert falsch!  Bärlauch wächst im Wald und macht sehr früh im Jahr, sobald Schnee und Eis fort sind, durch seinen starken Knoblauchduft auf sich aufmerksam. Wenn man glaubt, Bärlauch zu sehen und nichts dabei riecht, liegt man falsch.

    Weitere Unterscheidungsmerkmale sind Blätter und Stiele. Die Blätter des Bärlauch sind auf der Rückseite matt, die des Maiglöckchens glänzen, die Stiele des Bärlauchs sind weiß bis grün, die des Maiglöckchens sind von einer braunen Blattscheide umgeben. Wer sich also den Standort gut ansieht und diese einfachen Tipps befolgt, kann diese beiden Pflanzen nicht verwechseln! Gefährlich wird es dann, wenn man möglichst große Mengen in kurzer Zeit pflücken will und nicht auf seine Sinne achtet. Wer große Angst vor Verwechslungen hat und trotzdem selbst sammeln möchte, macht dies am besten mit dem „Reibetest“. Dazu wird das Blatt der Pflanze mit den Fingern gerieben, wenn es Bärlauch ist, breitet sich sofort der typische Knoblauchduft aus.

    Während die Blätter des Bärlauchs einzeln an einem Stiel wachsen, erkennt man die Herbstzeitlose daran, dass mehrere Blätter an einer Stelle direkt aus dem Boden kommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Bärlauch auch im Garten anpflanzen, ein schattiges, feuchtes Plätzchen genügt und die Pflanze wird sich von selbst vermehren.

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    Beliebt zum Steak: Bärlauch Butter

    Zum Grillen eignet sich die würzige Pflanze besonders gut, wenn sie in Saucen oder Butter verarbeitet wird. Besonders beliebt ist die einfache, aber sehr schmackhafte Bärlauchbutter. Dazu werden zwei Hände voll Bärlauchblätter fein gehackt und mit frischem Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft verrührt. Dann mixt man diese Mischung vorsichtig mit einem Stück Butter, dieses lässt man vorher etwas weich werden, dann gelingt das Mischen auch ohne Stückchen. Aus der Bärlauchbutter formt man eine Rolle, gibt diese in den Kühlschrank und schneidet, wenn die Butter wieder fest ist, Scheibchen ab.

    Heißer Tipp: wen der Bärlauchduft im Kühlschrank stört, der behilft sich mit einem Schnapsgläschen voll Kaffeepulver. Das Kaffeepulver nimmt alle unangenehmen Gerüche im Kühlschrank einfach auf.

  • Darf man das Holz für die Grillkota im Wald sammeln?

    Wer in der Nähe eines Waldes lebt, könnte rein theoretisch das Holz für den Grillabend einfach im Wald sammeln. Das denken viele Menschen – doch ganz so einfach ist das nicht.  Wir haben die wichtigsten Fakten zum Thema gesammelt. Und das darf man ;-)

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    Holz sammeln für die Kota - der Sammelschein bringt's

    Zum Aufsammeln von Holz gibt die „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ Folgende Auskunft: „Am Boden liegende Äste, Rinde und Holz dürfen in geringen Mengen zum Eigengebrauch gesammelt werden. Das Fällen von Bäumen, das Abschneiden oder Abreißen von Ästen ist hingegen verboten. Sollten Sie mehr Holz benötigen, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Förster, der Ihnen gerne einen Holzsammelschein ausstellt.“

    Was aber ist ein Holzsammelschein? Ein Holzsammelschein berechtigt zum tatsächlichen Sammeln von Brennholz in Wäldern. Das gesammelte Holz muss am Waldrand gestapelt und vor dem Abtransport vom zuständigen Förster begutachtet werden. Der Holzsammelschein wird von der Gemeinde oder vom Förster ausgestellt, hierzu sollte man sich bei der Gemeinde erkundigen.

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    In den vergangenen Jahren ist das Sammeln von Holz zum Heizen richtig schick geworden! Wer nun aber glaubt, mit einem Holzsammelschein freie Hand zu haben, liegt nicht ganz richtig. Der Schein gilt nämlich nur für Gemeindewälder und nicht für Privatbesitz. Außerdem müssen gewisse Waldbereiche zu bestimmten Zeiten gemieden werden - nämlich dann, wenn dort Jungtiere aufwachsen.

    Außerdem ist das Sammeln von Holz nur bei Tageslicht erlaubt, es gilt also nicht, bei Holzmangel während der nächtlichen Grillerei in den Wald zu stürmen. Abgesehen von diesen kleinen Einschränkungen lohnt sich das selbst Sammeln von Holz, wenn man gerne in der Natur ist und dort mehr machen möchte als nur spazieren zu gehen. Wer aber keine Lust zum selbst Sammeln hat - oder keinen Wald in der Nähe - der kann sich Feuerholz auch relativ kostengünstig liefern lassen. Den lauschigen Grillabenden in der Kota steht also nichts im Wege!

    Wie unsere Grillkotas innen aussehen und wo Platz zum Holz stapeln ist, kannst Du in unserer Grillkota Übersicht sehen!

  • Alles für die Kota – das schönste Zubehör jetzt bei uns!

    Grillen in der Grillkota ist das Gemütlichste, was das Wochenende zu bieten hat. Jetzt mit dem passenden Zubehör wird das Grillkota Leben so richtig rund.

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    Damit das Grillfeuer immer so richtig gut anbrennt, bieten wir die originellen Grillanzünder „Dynamit“ an. Keine Sorge, nur der Name und die Verpackung haben Sprengkraft! Die Grillanzünder gibt es selbstverständlich auch als Nachfüllpack für die im Sprengstoffkistendesign erstellte Holzkiste.

    Wer eine Grillkota im Garten hat, kennt die Abläufe sicher gut. Wenn Gäste kommen, wird zuerst geschlemmt und dann lässt man den Abend gemütlich vor dem offenen Feuer ausklingen. Oftmals nach dem reichhaltigen Essen wird der Ruf nach einem Klaren laut – kein Wunder, in gemütlicher Runde schlägt man, was das Essen angeht, gern einmal über die Stränge.

    Schnapslorsi

    Für diese Fälle gibt es nun passend zum urigen Grillkota Stil die Schnapslorsi – ein finnisches Schnapsbrett mit Gläsern. Das Servierbrett ist aus finnischem Kelo Holz gemacht und die kleinen Schnapsgläschen sind mit Elchmotiven bedruckt. Da fühlt man sich doch sofort in den hohen Norden versetzt!

    Flaschenhalter

    Ebenfalls aus Kelo Holz ist der Flaschenhalter für die Grillkota. Damit lassen sich Bier- und Weinflaschen bequem tragen und sicher abstellen – damit auch bei sehr munteren Gästen keine Flaschen fliegen!

    Sollten Sie sich mittlerweile fragen, was Kelo Holz ist, weil Sie noch nie von diesem Baum gehört haben, können wir beruhigen: Kelo ist die finnische Bezeichnung für abgestorbenes Kiefernholz, das natürlich getrocknet ist. Nachdem ein Baum altersbedingt sein Wachstum eingestellt hat, kommt es im trockenen Polarklima Finnlands nicht zur Verwitterung, sondern zur Vertrocknung. Nachdem dieses Holz jahrzehntelang getrocknet ist, ist es extrem witterungsbeständig und verzieht sich nicht mehr. Darum wird es sehr gern für den Bau von Blockhäusern und Saunas verwendet.

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    Ein absolutes Muss für Menschen, die gerne Erinnerungen sammeln, ist das Gästebuch für die Grillkota. „Erinnerst Du Dich noch an diesen Abend“, so kann man Jahre später über Widmungen von Gästen sitzen. Das Gästebuch ist im Elchdesign und bietet Platz für viele schöne Erinnerungen!

    Sie haben jetzt so richtig Lust auf Ihre eigene Grillkota bekommen? Sehen Sie sich in unserem Grillkota Sortiment um und wählen Sie Ihre individuelle Kota!

  • Vegetarisch Grillen – die fünf besten Rezepte 2018

    Fleischfreunde glauben, dass Grillen unweigerlich mit Würstchen, Steak oder Burgern zu tun haben muss, sonst ist es kein „echtes“ Grillen. Doch vegetarisch und vegan lebende Grillfreunde wissen: auch ohne Fleisch schmeckt es vorzüglich! Wir präsentieren die fünf besten Grillrezepte für Vegetarier.

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    Leckere Spießchen

    Auf Grillspießen müssen sich nicht unbedingt Fleischstücke befinden, damit es mundet. Wie wäre es zum Beispiel mit Mango-Käsespießchen?

    Dazu schneidet man eine Mango in mundgerechte Stückchen, genauso ein Stück Grillkäse. Die Stücke werden abwechselnd auf Holzspießen gesteckt und mit etwas Öl beträufelt. Hier kann man zum Beispiel Öl mit Kräutern verwenden, das gibt eine eigene Geschmacksnote.Die Spießchen kommen für etwa zehn Minuten auf den Grill.

    Auf Wunsch können die Spießchen vor dem Servieren noch mit einer leichten Marinade aus etwas Essig, Honig und Salz beträufelt werden. Eine etwas längere Garzeit verlangen die Spieße mit Mais und bunten Paprika. Dazu werden Maiskolben kurz vorgekocht, in Scheiben mit etwa einem Zentimeter Breite geschnitten und abwechselnd mit roten und grünen Paprikastücken auf einen Holzspieß gesteckt. Besonders schmackhaft werden die Grillspießchen, wenn man sie vor dem Grillen mit einer Marinade aus Öl, etwas Honig und frisch geriebenem Ingwer bestreicht.

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    Gegrillte Kartoffeln mit Pesto

    Frische Kartoffeln kreuzweise einschneiden und in Alufolie wickeln. Sehr große Kartoffeln sollten kurz vorgekocht werden, nicht gar, aber einige Minuten, damit sie auf dem Grill nicht so viel Zeit benötigen. Die Kartoffeln in Folie werden auf den Grill gelegt, sobald sie gar sind (Test mit der Gabel), wird die Folie oben gelöst und in den Einschnitt kommt entweder etwas Kräuterbutter oder eine Marinade aus gehackter Petersilie, Öl, Salz und Pfeffer. Man lässt die Kartoffeln noch einige Minuten am Grill und serviert sie dann.

    Gegrillter Blumenkohl

    Mehrere kleine Blumenkohl in Salzwasser blanchieren und danach abkühlen lassen. In Scheiben schneiden, etwa einen Zentimeter dick und mit einer Marinade aus Öl, Zitronensaft, Salz und Chilipulver bestreichen. Wer es besonders exotisch liebt, gibt noch einen Schuss Agavendicksaft oder Ahornsirup hinzu. Die Blumenkohlscheiben einige Minuten auf den Grill legen und mit Guacamole servieren.

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    Oranges Grillgemüse mit Kräutern

    Ein besonderer Hingucker sind Kürbis und Süßkartoffeln vom Grill. Dazu werden ein Hokkaidokürbis und einige Süßkartoffeln in Scheibchen geschnitten, mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft gewürzt und auf den Grill gelegt (am besten in ein Grillschale). Die Stücke werden mehrmals gewendet und auf Wunsch immer wieder mit der Ölmischung beträufelt. Kurz vor dem Servieren werden frische Kräuter über die orange Pracht gestreut, Basilikum, Rosmarin, Thymian oder Petersilie, je nach Geschmack.

    Gegrillter Pfirsich mit Schmand

    Eine besonders exotische Nachspeise, Geschmacksnote süß-sauer, ist der gegrillte Pfirsich. Dazu werden Pfirsiche gewaschen, halbiert und entsteint. Die Fruchthälften werden mit der Schnittfläche einige Minuten auf den Grill gelegt. Eine Füllung aus einem Becher Schmand, gehackten Kräutern, einer kleinen Knoblauchzehe, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer wird vorbereitet. Die Pfirsichhälften werden umgedreht und in das Kernloch kommt die Schmandfülle. Auf dem Grill lassen, bis das Fruchtfleisch weich ist und dann servieren.

    Sie haben jetzt so richtig Lust auf Grillen bekommen? Wählen Sie aus unserem Grillkota Sortiment !

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