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So machen Sie richtig Feuer!

Grillanfänger haben oft Schwierigkeiten, die richtig schöne Glut zum Grillen zu erzeugen. Düster erinnert man sich dann noch an das Grillen im Elternhaus und die Versuche des Vaters, das Entstehen der Glut mittels Haarföhn zu beschleunigen. Heute hat sich in Bezug auf Feuer machen einiges geändert – professionelle Grillanzünder erleichtern das Anfeuern und perfekt auf den Grill angepasste Grillkohle macht das Entstehen einer schönen Glut einfach. Dennoch gilt es, einige Punkte zu beachten, um die optimale Glut zu bekommen – unterschieden wird hier grundsätzlich nach zwei Methoden:

die-perfekte-glut

Langsam und gemütlich, erst Holz, dann Kohle

Diese Methode ist für gemütliche Grillfans mit Lagerfeuerromantik im Blut genau das Richtige. Zuerst wird ein klassisches Feuer aufgeschichtet, also etwas Zeitungspapier oder ein, zwei Grillanzünder, darauf Holzspäne oder weiches Holz, in dünne Scheite gehackt, darauf Scheite aus hartem Holz.

Zu beachten ist, dass das Holz so geschichtet wird, dass rundherum genügend Luftzufuhr möglich ist. Der Stapel wird mit dem Papier entzündet und wird schnell als Ganzes entfachen. Nun darf man eine Weile ins Feuer schauen und warten, bis auch das Hartholz gut brennt.

Dann wird der Holzstapel sorgsam auf die ganze Fläche verteilt, auf der Glut entstehen soll und eine erste Schicht Grillkohle darauf geleert. Wenn diese Schicht glüht, kommt die nächste Schicht darüber. Mit drei Schichten Kohle, jede so hoch, dass man die Glut darunter noch gut durchschimmern sieht, hat man die perfekte Basis für den langen Grillabend.

Das Grillgut wird erst auf den Rost gelegt, wenn auch die oberste Schicht zu rauchen aufgehört hat. Diese Methode erfordert etwa eine Stunde Vorbereitungszeit, bevor mit dem Grillen begonnen wird - die besonders gemütliche Zeit zum Sinnieren in der Grillhütte.

grillfeuer

Schnell und konsequent: der belüftete Kohlehaufen

Die Kohle wird zu einem Haufen aufgeschichtet, der untere Teil wird mit Grillanzündern durchsetzt. Hierbei empfehlen sich umweltfreundliche Modelle aus Pinienholz, Hobelspänen oder Sägemehl. Die Grillanzünder werden angezündet und der Haufen Kohle wird erweitert, es kommt also so viel Kohle hinzu, wie man zum Schluss benötigt.

Während die Grillanzünder abbrennen, wird der Kohlehaufen leuchten und ein Teil der Kohle anglühen, danach braucht die Kohle Sauerstoff, um durchglühen zu können. Dieser kann mit Kartonfächern oder einem Handblasebalg zugeführt werden, auf den Haarföhn sollte aus Sicherheitsgründen verzichtet werden.

Die Kohle ist durchgeglüht, wenn sie aufhört zu rauchen. Erfahrene Grillmeister schaffen es innerhalb einer Viertelstunde, die Kohle zum Glühen zu bringen.

Egal welchen von beiden Wegen man wählt – wichtig ist, dass die Kohle nicht mehr raucht, wenn das Grillgut aufgelegt wird und dass bei der Sauerstoffzufuhr darauf geachtet wird, dass keine Asche aufgewirbelt wird. Die Variante „langsam“ ist für die Grillkota bestens geeignet und man hat so die Möglichkeit, sich ganz gemütlich auf den Abend einzustimmen.